Voll erwischt

Am Sonntag hat es mich richtig erwischt: Plötzlich ist mir richtig übel geworden und kurz danach kannte ich kein halten mehr. So schlecht ging es mir schon jahrelang nicht mehr-zwei Tage lang ist nichts in mir drin geblieben :-(

Noch jetzt spüre ich Nachwirkungen obwohl ich mich nach den Vorgaben meines Arztes mit Schonkost verpflege. Aber es geht aufwärts :-)

Satt essen

Was bedeutet es denn, sich satt zu essen? Mir persönlich geht es oft so, dass ich oft viel zu viel esse und mich dann “übersättigt” fühle. Auch beim Einkaufen landet bei mir oft zuviel auf dem Kassenband und so manches gute Produkt ist bei mir schon im Mülleimer gelandet weil es mir verdorben ist.

Aber woran liegt das? Bei mir wohl daran, dass ich beim Gedanken an Essen erst mal den Verstand abschalte und mich von Gefühlen leiten lasse. Schon beim Einkaufen merke ich, dass mir der Gedanke an leckeres Essen ein positives Gefühl verschafft. Auch kaufe ich manchmal schon Alternativen ein für den Fall das mir ein bestimmtes Produkt nicht schmeckt. Wenn ich mir dann einen Moment Zeit nehme darüber nachzudenken wird mir das dann schon bewusst; aber es ist schwer das auch in die Tat umzusetzen und weniger einzupacken, zu kochen und zu essen.

Wichtig für mich ist es, beim Essen auf das Gefühl des Körpers zu achten. Mir ist schon oft aufgefallen, das ein Teil meines Körpers tief im Innern ganz leise Stop sagt obwohl ich mich gerade so am leckeren Essen erfreut habe und fleissig weiteressen wollte. Sobald ich dieses “Stop-Zeichen” spüre mache ich dann ganz bewusst langsam und merke dann meist wie sich das Gefühl der Sättigung breit macht. Das ich trotzdem oft weitergegessen habe liegt wohl mehr an der Lust am Essen als am Hunger und dass will ich ändern.

Übrigens gibt es wohl auch ein Buch, dass sich genau damit beschäftigt. Es nennt sich Ich mach dich schlank! und ist von Paul McKenna. Ich habe es mir bestellt und bis jetzt das erste Kapitel gelesen. Es trifft wohl genau meine Einstellung. Mal sehen, ob es mir hilft. Wenn ich es durchgelesen habe berichte ich hier davon.

Wie oft wiegen?

Viele lassen sich ja beim Abnehmen von kurzfristigen Schwankungen irritieren. Das möchte ich vermeiden und habe daher von Anfang an beschlossen, mich nicht täglich auf die Waage zu stellen.

Dennoch war die Entscheidung für ein Wiegeintervall nicht einfach. Zuerst wollte ich dies wöchentlich machen; bin dann aber zu der Überzeugung gekommen dass auch eine Woche in einem so langfristigen Projekt für mich zu kurz ist. Daher habe ich mich entschlossen, mich einmal im Monat auf die Waage zu stellen und zwar immer am gleichen Tag. Da mein erstes Wiegen am 13.05 stattfand wird das nächste am 13.06 stattfinden. Und bis dahin gibt es noch einiges in Angriff zu nehmen.

Sport ist kein Mord

aber mit rund 35 kg zuviel auf der Hüfte auch kein Zuckerschlecken. Da ist es kein Wunder, dass oftmals der innere Schweinehund gewinnt. In den letzten Jahren habe ich schon viele Anläufe genommen um “sportlich” aktiv zu werden-aber immer wieder auch einschlafen lassen.

Wobei sportlich aktiv zuerst einfach mehr Bewegung bedeutet. Mein erstes Ziel ist zwei bis drei Mal pro Woche eine Runde laufen zu gehen. Diese Woche habe ich es schon geschafft, ich war zwei Mal unterwegs. Es ist unglaublich, aber schon jetzt (nach rund 5 Runden) merke ich eine Verbesserung meiner Kondition. Und das ist was ich als erstes erreichen will: mehr Ausdauer.

Das zweite ist dann ein moderates Krafttraining, damit auch in den anderen Teilen meines Körpers der Wackerpudding in Muskeln verwandelt wird. Damit will ich mehrere Ziele erreichen:

-erhöhter Kalorienverbrauch

-bessere Körperhaltung

-allgemeine Steigerung der Fitness

Aber zuerst muss der Rost aus den Gelenken und dann geht es weiter mit Teil 2

Startpunkt

Manchmal fällt es einem schwer, Daten als real zu empfinden. Das was die Waage bei mir anzeigt gehört auch dazu. Wenn ich dann den Gegensatz zum normalen Gewicht von 80 kg bei ca 180 cm sehe ist es kaum begreifbar wie groß die Differenz ist.

Jetzt will ich nicht mehr lange was erzählen sondern nackte Daten aufzählen:

Gewicht: 115,6 kg

Körperfettanteil: 41,8%

Wasseranteil: 43,0 %

Muskelanteil: 38,7%

Das ist der Startpunkt, an dem es jetzt losgeht. Am Ende sollen 8x kg auf der Waage stehen; wobei ich mein Gewicht auf Dauer zwischen 80 und 89 kg halten will. Da ich kein Crashdiät machen will sondern langfristig an mir arbeiten will habe ich mir für dieses Ziel ausreichend Zeit gelassen. Bis Ende 2013 will ich es schaffen. Bis dahin gibt es jeden Monat eine Zwischenbilanz.

Langsamer Start

Zum Start ein erster kurzer Beitrag:

Mit diesem Blog möchte ich meinen persönlichen Weg zu einer bestimmten Zahl auf der Waage dokumentieren. Vor ein paar Jahren habe ich es bereits einmal geschafft, rund 20 kg zu verlieren-ohne Diät, Sportprogramm oder ähnliches. Ich habe mir “einfach” eine bewusstere Einstellung zur Ernährung angeeignet. Wie es oft so ist dann auch bei mir die Bequemlichkeit zurück gekehrt.

Ich habe in den letzten Jahren viel anderes in den Vordergrund gerückt und mein Gewicht aus den Augen verloren-bis ich mich wieder bewusst auf die Waage gestellt habe und entschieden habe das ich wieder auf meinen alten Weg zurück will.

Da ich diesmal auch dauerhaft auf diesem Weg bleiben will habe ich beschlossen den Weg in Form eines Blogs zu dokumentieren-an erster Stelle für mich; damit das Thema für mich immer aktuell bleibt. Wenn noch andere davon profitieren können um so besser.

Da ich Anfänger im Bloggen bin wird sich das Blog immer wieder mal ändern sobald ich die entsprechenden Möglichkeiten erkundet habe. Außerdem werde ich immer wieder mal verschiedenes ausprobieren und auch wieder verwerfen. Dafür bitte ich schon jetzt um Verständnis.